Freitag, 18. September 2026 · 12:09
Huawei greift Nvidia an, NYT-Dokumente belasten OpenAI, Winbond kauft Infineon-Sparte
The State of Tech DE vom Freitag, 18. September 2026: Huawei stellt auf seiner Connect-Konferenz zwei neue KI-Beschleuniger für 2027 vor und fordert Nvidia mit einem Cluster-Ansatz direkt heraus. Außerdem: Interne Dokumente im New-York-Times-Prozess belasten Microsoft und OpenAI schwer, Kalifornien führt Kennzeichnungspflicht für KI-Darsteller in der Werbung ein, Winbond übernimmt Infineons Speichergeschäft für 1,12 Milliarden Dollar, Sony und Warner verklagen Anthropic auf bis zu 150.000 Dollar pro Song, und zum Ausprobieren: der verschlüsselte belgische E-Mail-Dienst Mailfence sowie das freie Panorama-Werkzeug Hugin.
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Transkript
Anna: Willkommen bei The State of Tech DE, Freitag, der achtzehnte September 2026. Ich bin Anna Hoffmann.
Klaus: Und ich bin Klaus Bergmann. Heute: Huawei stellt zwei neue KI-Chips für 2027 vor und greift Nvidia frontal an. Interne Dokumente im New-York-Times-Prozess belasten Microsoft und OpenAI schwer. Kalifornien schreibt Kennzeichnung für KI-Darsteller in Werbung vor. Winbond übernimmt das Speichergeschäft von Infineon für eins Komma eins zwei Milliarden Dollar. Dann zwei Sachen zum Ausprobieren: der verschlüsselte belgische E-Mail-Dienst Mailfence und das freie Panorama-Werkzeug Hugin. Fangen wir an.
Huawei kündigt zwei neue KI-Chips für 2027 an und fordert Nvidia direkt heraus.
Anna: Huawei hat auf seiner Connect-Konferenz die bisher ehrgeizigste Roadmap für KI-Hardware vorgelegt. Der rotierende Vorstandsvorsitzende David Wang kündigte zwei neue Beschleuniger an, den 960DT und den Ascend 960PR, beide für 2027. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen daran, große Mengen dieser Chips so zu koppeln, dass sie sich wie ein einziger, viel größerer Rechner verhalten. Auf Deutsch gesagt: Wenn man Nvidia nicht auf einem einzelnen Chip schlägt, versucht man es eben auf dem ganzen Cluster.
Klaus: Und genau dieser Cluster-Ansatz ist strategisch der eigentliche Kern. Nvidias Vorsprung liegt nicht nur im Silizium, sondern vor allem darin, wie die Chips im Rechenzentrum miteinander sprechen. Huawei signalisiert, dass es diese Lücke schließen will, im großen Maßstab und auf chinesischem Boden. Das passt zu Pekings breiterer Linie, bei fortschrittlicher Rechenleistung unabhängiger zu werden, nachdem US-Exportkontrollen den Konzern seit Jahren von der neuesten Nvidia-Hardware ausschließen.
Anna: Ein Startfenster in 2027 ist realistisch, aber weit genug weg, dass am Ende die Auslieferung zählt, nicht die Präsentationsfolien. Für europäische Käufer bedeutet das zweierlei: Mehr Hochleistungs-KI-Chips weltweit, auch wenn sie größtenteils in China bleiben, entlasten den globalen Engpass, der zuletzt die Preise und Lieferzeiten für Trainings-Hardware in Europa nach oben getrieben hat. Und zugleich beschleunigt sich die Aufspaltung des Marktes.
Klaus: Genau, westliche Kunden auf Nvidia und AMD, chinesische Kunden zunehmend auf Huawei. Für europäische Konzerne mit Standorten auf beiden Seiten dieser Grenze heißt das: zwei parallele KI-Stapel, mit unterschiedlichen Werkzeugen und unterschiedlichen Compliance-Regeln. Vor allem die deutsche Autoindustrie mit ihren Werken in China wird das planen müssen. VW, BMW und Mercedes betreiben Rechenzentren auf beiden Seiten, und die Zeit, in der eine einheitliche Cloud-Strategie funktioniert hat, geht damit zu Ende.
Anna: *WAS IST PASSIERT: Huawei kündigt für 2027 zwei neue Ascend-Beschleuniger und Cluster-Technologie an, die im Verbund gegen Nvidia antreten soll.* *WARUM ES WICHTIG IST: Der Markt für KI-Hardware spaltet sich sichtbar in ein westliches und ein chinesisches Lager, mit Folgen für Preise, Lieferketten und Compliance.* *DACH-PERSPEKTIVE: Deutsche Konzerne mit China-Geschäft, allen voran die Automobilindustrie, müssen künftig mit zwei getrennten KI-Infrastrukturen planen und deren Regulierung parallel im Blick behalten.*
Interne E-Mails im New-York-Times-Prozess belasten Microsoft und OpenAI schwer beim Thema Trainingsdaten.
Klaus: Neu freigegebene Gerichtsdokumente im Verfahren der New York Times gegen Microsoft und OpenAI enthalten die bisher heikelste interne Sprache im KI-Urheberrechtsstreit. Laut den Unterlagen sollen Führungskräfte das Sammeln von Millionen urheberrechtlich geschützter Artikel intern als, so die Formulierung, verblüffenden Diebstahl bezeichnet haben. Andere Nachrichten räumen offenbar ein, dass die Produkte eine existenzielle Bedrohung für Verlage darstellen könnten und dass Nutzer nur selten auf die Quellenangaben zum Originalartikel klicken.
Anna: Der letzte Punkt ist redaktionell der entscheidende. Wenn OpenAIs eigene Ingenieure sagen, dass Nutzer die Verweise ohnehin ignorieren, untergräbt das die Kernverteidigung, KI-Antworten würden Leser zu Nachrichtenseiten führen. Es klingt eher so, als seien die Systeme gebaut, den Klick zu ersetzen, nicht zu unterstützen. Kombiniert mit dem eingeräumten Scraping wird das Fair-Use-Argument vor einer US-Jury deutlich schwerer zu führen.
Klaus: Die Times hat vor drei Jahren geklagt. Das freigegebene Material verwandelt den Fall jetzt von einem juristischen Scharmützel in einen möglichen Präzedenzfall. Für Microsoft und OpenAI geht es dabei nicht nur um Schadensersatz. Ein Urteil, das dieses Training als Verletzung einstuft, würde branchenweit Lizenzdeals erzwingen, nicht nur mit der Times. Das würde die Wirtschaftlichkeit von Grundlagenmodellen neu ordnen und die Verhandlungsposition jedes Verlags stärken.
Anna: Für deutschsprachige Verlage ist der Zeitpunkt interessant. Axel Springer hat bereits einen Deal mit OpenAI, andere Häuser wie die Funke-Gruppe oder die NZZ verhandeln oder klagen. Ein Sieg der Times in New York würde die Verhandlungsmasse für europäische Verlage sofort erhöhen. Und auch für die anhängigen Verfahren in Deutschland, etwa den GEMA-Prozess gegen OpenAI zu Songtexten, wären solche internen Zitate ein starkes Argument.
Klaus: *WAS IST PASSIERT: Freigegebene US-Dokumente zeigen interne Zitate von Microsoft und OpenAI, die das Sammeln geschützter Artikel als Diebstahl bezeichnen sollen.* *WARUM ES WICHTIG IST: Der Fall könnte zum Präzedenzfall werden und branchenweit Lizenzpflichten für KI-Trainingsdaten erzwingen.* *DACH-PERSPEKTIVE: Deutsche und Schweizer Verlage bekommen ein neues Argument in laufende Verhandlungen und Klagen gegen KI-Anbieter.*
Anna: Kurze Unterbrechung. Wenn du The State of Tech DE regelmäßig hörst, drück auf Like und abonniere den Podcast, so verpasst du keine Folge. Weiter geht's.
Kalifornien verpflichtet Werber, KI-generierte Darsteller in Video- und Audio-Werbung zu kennzeichnen.
Klaus: Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat den Gesetzentwurf Senate Bill 1050 unterzeichnet. Werbetreibende müssen künftig ausdrücklich offenlegen, wenn eine Video- oder Audio-Werbung einen synthetischen, KI-generierten Darsteller statt eines menschlichen Schauspielers verwendet. Getragen wurde das Gesetz von der US-Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA, die seit zwei Jahren gegen ungefragte KI-Klone von Darstellern kämpft. Es ergänzt Kaliforniens breitere KI-Sicherheitsgesetzgebung vom Anfang des Jahres.
Anna: Praktisch bedeutet das eine Kennzeichnungspflicht. Wenn eine Marke in Kalifornien einen Spot mit einer komplett synthetischen Werbefigur oder einer KI-Stimme, die sich als reale Person ausgibt, ausstrahlt, müssen Zuschauer und Hörer das erfahren. Synthetische Darsteller werden nicht verboten, und die tiefere Frage nach der Zustimmung realer Schauspieler bleibt offen. Aber die Praxis wird aus dem Schatten geholt, und das reicht vielen Werbern schon, um ihr Verhalten anzupassen.
Klaus: Kalifornien wirkt hier überproportional, weil ein großer Teil der weltweiten Werbe- und Unterhaltungsindustrie über Los Angeles läuft. Eine Regel für Kalifornien wird schnell zum faktischen Standard für nationale Kampagnen und oft auch für internationale. Agenturen bevorzugen eine konforme Version statt vieler unterschiedlicher Fassungen. Das ist gewissermaßen der Brüssel-Effekt in umgekehrter Richtung, diesmal exportiert Kalifornien Transparenzregeln.
Anna: Für europäische Aufsichtsbehörden ist das Timing nützlich. Der AI Act der EU sieht Kennzeichnung für Deepfakes vor, die konkrete Umsetzung in Werbung ist aber noch nicht ausformuliert. Die deutsche Medienanstalten-Kommission und die österreichische KommAustria beobachten laut ihren jüngsten Papieren genau, wie Kalifornien das operationalisiert. Für Werbeagenturen in Hamburg, München oder Zürich, die für US-Marken produzieren, gilt die Regel praktisch ab sofort mit.
Klaus: *WAS IST PASSIERT: Kalifornien verpflichtet Werbetreibende, den Einsatz KI-generierter Darsteller in Video- und Audio-Werbung transparent zu kennzeichnen.* *WARUM ES WICHTIG IST: Kalifornien setzt oft de facto den Standard für globale Werbekampagnen und ergänzt bestehende KI-Sicherheitsgesetze.* *DACH-PERSPEKTIVE: Deutsche und Schweizer Agenturen, die für US-Marken arbeiten, müssen sich an die neuen Offenlegungspflichten halten; hiesige Regulierer werden das Modell prüfen.*
Winbond kauft Infineons Speichergeschäft für eins Komma eins zwei Milliarden Dollar.
Anna: Der taiwanesische Halbleiterhersteller Winbond Electronics übernimmt die Produktlinien für NOR-Flash und F-RAM vom deutschen Chip-Konzern Infineon. Der Preis liegt bei rund eins Komma eins zwei Milliarden US-Dollar. NOR-Flash ist der Speichertyp, der Startcode und Firmware in Autos, Industriemaschinen und Medizingeräten hält. Also die zuverlässige, langlebige Sorte, nicht der Massenspeicher im Smartphone. F-RAM ist ein Spezialspeicher für Situationen, in denen Daten einen plötzlichen Stromausfall überstehen müssen.
Klaus: Das Timing sagt viel. Die Speicherbranche steckt in dem, was Analysten einen Superzyklus nennen, mit einer Angebotslücke, die voraussichtlich bis 2028 anhält, getrieben vom Einkauf für KI-Rechenzentren. Spezialspeicher wie NOR und F-RAM sind still und leise mit hineingeraten, weil Autohersteller und Industriezulieferer nicht einfach umschwenken können. Winbond bekommt mit Infineons Portfolio nicht nur die Kundenbeziehungen, sondern auch die Automobil-Zertifizierungen, die man von null aus über Jahre aufbauen müsste.
Anna: Für Infineon ist das ein Fokus-Schritt. Das Unternehmen aus Neubiberg richtet sein Geschäft seit Jahren auf Leistungshalbleiter und Automotive-Systeme aus, wo es mit STMicroelectronics und NXP konkurriert. Der Verkauf einer soliden, aber randständigen Speicherlinie setzt Kapital und Management-Aufmerksamkeit für diese Wetten frei. Und ehrlich gesagt gibt Infineon damit auch die Verantwortung für eine Lieferkette ab, die im aktuellen Markt eher Kopfschmerzen als Wachstum bringt.
Klaus: Für den DACH-Raum ist das Bild gemischt. Einerseits bleibt die Versorgung mit diesen Spezialchips für deutsche Autohersteller und Zulieferer wie Bosch und Continental erhalten, nur eben unter taiwanesischer Flagge. Andererseits wandert ein weiteres Stück europäischer Halbleiter-Wertschöpfung nach Asien, ausgerechnet in einer Zeit, in der die EU mit dem Chips Act genau das umkehren wollte. Die Bundesregierung hat den Verkauf laut Handelsblatt zur Kenntnis genommen, aber nicht blockiert.
Anna: *WAS IST PASSIERT: Winbond übernimmt Infineons NOR-Flash- und F-RAM-Geschäft für rund eins Komma eins zwei Milliarden Dollar.* *WARUM ES WICHTIG IST: Der Deal stärkt Winbond im Superzyklus für Spezialspeicher und lässt Infineon sich stärker auf Leistungshalbleiter konzentrieren.* *DACH-PERSPEKTIVE: Deutsche Autozulieferer behalten ihre Chip-Quellen, aber europäische Speicher-Kompetenz verschiebt sich weiter nach Asien, trotz Chips-Act-Ambitionen.*
Der verschlüsselte belgische E-Mail-Dienst Mailfence gibt Europäern ein privates Postfach unter EU-Recht.
Klaus: Zum Abschluss zwei Sachen zum Ausprobieren. Das erste ist Mailfence, ein verschlüsselter E-Mail-Dienst mit Sitz in Belgien, der unter europäischem Recht operiert. Er bietet echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nach offenem Standard, konkret OpenPGP. Das bedeutet, dass sich vollständig verschlüsselte Nachrichten mit jedem austauschen lassen, der ebenfalls PGP nutzt. Anders als bei vielen privatsphäre-orientierten Diensten ist man nicht in ein proprietäres Format eingesperrt.
Anna: Die Einrichtung ist überschaubar. Es gibt eine kostenlose Stufe mit begrenztem Speicher und den Kern-Verschlüsselungsfunktionen, und kostenpflichtige Pakete mit mehr Speicher, eigenen Domains sowie Kalender- und Dokument-Werkzeugen. Weil Mailfence in Belgien sitzt, unterliegt der Dienst europäischen Datenschutzregeln statt US-amerikanischen Überwachungsrahmen. Für viele Nutzer ist genau das der Grund, weg von den großen amerikanischen Anbietern zu wechseln. Es läuft in jedem Browser, dazu gibt es Apps für iOS und Android.
Klaus: Ein realistischer Hinweis, was verschlüsselte E-Mail leisten kann und was nicht. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützt nur den Inhalt zwischen zwei Nutzern, die beide Schlüssel eingerichtet haben. Betreffzeilen werden im OpenPGP-Standard nicht verschlüsselt, und E-Mails an unverschlüsselte Empfänger laufen wie jede andere Nachricht. Mailfence ist also ein starkes Upgrade für vertrauliche Korrespondenz, gerade für Journalistinnen, Anwälte oder wer mit sensiblem Material arbeitet. Ein magischer Unsichtbarkeitsmantel ist es nicht.
Anna: Was Nutzer in Rezensionen loben, ist der Kalender- und Kontakte-Sync, der geräteübergreifend zuverlässig funktioniert, sowie die Möglichkeit, mit einer eigenen Domain zu arbeiten. Für den DACH-Raum ist der belgische Serverstandort ein klarer Pluspunkt, weil die DSGVO direkt greift und kein Umweg über US-Rechtshilfeersuchen droht. Der Wechsel kostet einen Nachmittag: neues Konto anlegen, Weiterleitung im alten Postfach einrichten, wichtige Kontakte über den neuen Absender informieren.
Sony und Warner verklagen Anthropic auf bis zu 150.000 Dollar pro Song – ein Milliarden-Präzedenzfall für die Musikbranche
Klaus: Klaus, stell dir vor, du bist Songwriter. Du hast jahrelang an deinen Texten gefeilt, und dann stellt sich raus, ein KI-Unternehmen hat alles einfach eingesaugt, um sein Modell zu trainieren. Genau das werfen Sony Music Publishing und Warner Chappell jetzt Anthropic vor – in einer 48-seitigen Klageschrift, die es wirklich in sich hat.
Klaus: Und die Summen sind nicht ohne. Bis zu 150.000 Dollar pro Song – wenn man sich überlegt, wie viele Songs in so einem Trainingsdatensatz landen können, reden wir schnell über einen Betrag, der sich der Milliardengrenze nähert. Das ist kein symbolisches Vorgehen, das ist ein ernster Angriff auf das Geschäftsmodell der gesamten KI-Branche.
Klaus: Was mich besonders interessiert: Die Gründer von Anthropic werden persönlich benannt. Das ist ungewöhnlich. Normalerweise klagt man gegen das Unternehmen, nicht gegen die Personen dahinter. Das zeigt, wie ernst es Sony und Warner meinen.
Klaus: Und das hat natürlich Signalwirkung für alle anderen Labore. OpenAI, Google, Meta – die alle haben riesige Mengen an Textdaten zum Training verwendet. Wenn Anthropic hier verliert, oder auch nur einen teuren Vergleich schließt, werden die Anwälte der Musikverlage sehr schnell die nächsten Briefe verschicken.
Klaus: Für den DACH-Raum ist das auch hochrelevant. Deutschland hat eine sehr starke Verwertungsgesellschaft in der GEMA, und die beobachtet solche Verfahren in den USA ganz genau. Was dort als Präzedenzfall entschieden wird, beeinflusst früher oder später, wie europäische Gerichte ähnliche Fälle bewerten.
Klaus: Wobei Europa durch den AI Act ohnehin schon strengere Transparenzpflichten beim Training einführt. KI-Unternehmen müssen demnächst offenlegen, welche Daten sie verwendet haben. Das macht es für Rechteinhaber hierzulande deutlich einfacher, überhaupt erst festzustellen, ob ihre Werke dabei waren.
Klaus: Bleibt die spannende Grundsatzfrage: Ist das Trainieren eines Modells mit urheberrechtlich geschütztem Material überhaupt eine Urheberrechtsverletzung – oder ist es eher wie Lesen? Die Gerichte werden das in den nächsten Jahren ausbuchstabieren müssen.
Klaus: Und bis dahin sitzt die Branche auf einem ziemlich unsicheren Fundament.